Meine Leidenschaft – Die Börse

Börse war eine ganze Weile alles für mich und ist derzeit immer noch meine größte Leidenschaft. Das erste Mal, dass mein Geld an der Börse für mich arbeitete war im Jahr 2000. Ich hatte aufgrund eines schweren Unfalls (lange Zeit im Rollstuhl) 2000 Mark Schmerzensgeld erhalten und mein Vater nahm sich dem Geld an und legte es für mich in die Aktie „Yahoo“ an. Als ich 2001 so langsam begriff worum es sich handelt, wenn man an der Börse spekuliert, verfolgte ich meine Aktie jeden Tag. Ich erinnere mich noch als mein Vater die erste deutsche Aktie für mich kaufte und ich den Kurs täglich verfolgte und den Chart für ihn nach zeichnete. Ich war mehr als gefesselt von diesen Kurven, die ein Chart so abbildete. Damals schaute ich nach der Schule immer schön auf Teletext wie sich der Wert von SAP entwickelte. Ich war 13 Jahre alt, spielte hochklassig Fussball, war grotten schlecht in der Schule, fand weibliche Wesen kacke und hatte nur Augen für den Nachrichtensender N-TV und seinen Teletext.

„Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns.“ (Bernard Baruch)

Bis zum Abitur versuchte ich mich mehr und mehr in das Thema Börse einzulesen. Kaufte etliche Zeitschriften, wie die Euro am Sonntag oder habe mich auf diversen Seiten weiter gebildet. Ich wusste genau, dass mich die Börse und das dazugehörige Investieren mein Leben lang begleiten wird. Ich verstand auch immer mehr, dass es wichtig ist, sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Eine äußerst wichtige Erkenntnis wie ich finde. An dem Tag meiner Volljährigkeit eröffnete ich mein erstes eigenes Konto bei einer Bank mit Depot und Funktion des Aktienhandels. Frauen waren noch uninteressanter geworden, Fussball wurde zur Nebensache. Ich liebte die Börse mit allen Facetten.

„Sei niemals abhängig von einem einzigen Einkommen. Investiere, um dir eine zweite Einkommensquelle zu schaffen.“ (Warren Buffett)

Während der Vorlesungen spielten meine Kommilitonen an ihrem Nokia Handy, quatschten übers Wochenende und ich handelte mit meinem Laptop in der letzten Reihe Aktien. Das hört sich alles schön und lukrativ an, aber ich weiß noch genau wie ich bei dem Modul „General Management“ im 2. Semester mal eben 3000 Euro versenkte, weil die Escada-Aktie damals massiv nachgab. Kein schöner Tag! damit war mein Gewinn des letzten Jahres kurz in 30 Minuten eliminiert. Als hätte ich das Geld wie ein Kevin in einen Gülli geworfen. Escada gab bekannt, dass sie insolvent sind und damit brach der Kurs natürlich massiv ein. Am darauf folgenden Tag oder vielleicht waren es auch zwei Tage, machte ich morgens in der Uni genau mit der Aktie über 1500 Euro Gewinn. Ich spekulierte darauf, dass ein reicher Scheich aus Katar den Laden retten möchte. So kam es und ich verkaufte. Er kaufte schließlich nicht und der Wert verlor wieder deutlich an Wert.

„Geduld ist die oberste Tugend des Investors.“ (Benjamin Graham)

In den Jahren darauf habe ich mir in gewissen Foren einen Namen gemacht und gründete vor 3 Jahren zwei Börsengruppen. Viele Ideen, viele Gerüchte, viele Verluste. Ich habe zu oft auf andere, sogenannte Experten gehört und dadurch oft viel Geld verloren. Dennoch habe ich es geschafft pro Jahr in etwa 20% Rendite herauszuholen. Mit 13 hatte ich indirekt 2000 Mark investiert, wie oben erwähnt. Heute habe ich eine schöne Summe zum Investieren und freue mich auf die kommenden Jahre wie ein Kind auf Schokolade.

Um Erfolg an der Börse zu haben, sind meiner Meinung folgende Faktoren entscheidend

  • Geduld
  • Erfahrung
  • Psychologie

Wie Benjamin Graham damals sagte, Geduld ist die oberste Tugend des Investors. Ich rede hier bewusst von Investoren, denn ich investiere hauptsächlich an der Börse in unterbewertete Unternehmen und lasse dann die Aktien einfach liegen. Das Traden oder Spekulieren anhand von Zertifikaten ist definitiv nichts für Anfänger und ich traue mir das nach 16 Jahren an der Börse durchaus zu, aber ich bin weg von dem Gedanken des schnellen Geldes. Den Wunsch schnell Geld zu verdienen endet meistens in der Situation, dass man sein Geld verzockt hat. Über 90% der Menschen, die sich an die Börse wagen, verlieren ihr Geld. Geduld ist das A und O. Viel zu oft habe ich Werte zu früh verkauft, weil ich ungeduldig war…

Unangenehme Beispiele

  1. Evotec Kauf bei 3€ Verkauf bei 3,30€ -> heutiger Kurs 22€
  2. Nvidia kauf bei 22€ Verkauf bei 30€  -> heutiger Kurs 154€

Worauf ich hinaus will, machen diese beiden Beispiele mehr als deutlich. Erfahrung und Psychologie gehören mehr oder weniger zusammen. Natürlich hilft es, dass ich schon zwei dicke Crashs miterlebt habe. 2001 bzw. 2007 waren keine guten Jahre an der Börse. Aber in diesen Phasen lernt man unglaublich viel und genau das ist es was die Börse aus macht. Börse ist keine Einbahnstraße !!

Das soll es fürs Erste gewesen sein. Das Thema wird sicherlich weiterhin ein Bestandteil meines Lebens und auch in diesem Blog sein.

Mein derzeitiges Depot werde ich hier in den nächsten Wochen auch mal ansatzweise vorstellen.

 

Liebe Grüße

Casper Skagen

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Welche Versicherungen benötige ich wirklich?

Da dieses enorm wichtige Thema nie in der Schule, Uni oder in üblichen Ausbildungsberufen besprochen wird, versuche ich Euch nun einen Überblick zu verschaffen. Welche Versicherungen braucht man, um seine Existenz geschützt zu wissen?

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine gesetzliche Krankenversicherung, sofern du nicht privat versichert bist und eine Kfz-Versicherung, wenn du ein Fahrzeug führst. Das sollte jedem Bürger bewusst sein.

Unverzichtbar ist die sogenannte Haftpflichtversicherung. Diese Versicherung haftet, wenn du anderen Schaden zufügst. Wenn du beispielsweise in einem Fussballspiel deinem Gegenspieler aus Versehen deinen Ellbogen ins Gesicht drückst und seine Nase dabei bricht, musst du für den Schaden haften. Oft sind es sehr hohe Summen, die man leisten muss und ohne Versicherung geht es an das Ersparte, falls vorhanden. Die Haftpflichtversicherung übernimmt sowohl Sach- als auch Privatschäden.

Die zweite Versicherung, die ich für extrem wichtig halte, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung kurz BU. Wenn die BU haften soll, muss sie leider auch etwas mehr kosten. Oft habe ich Kunden, die beispielsweise für ihre BU 30€ zahlen pro Monat, aber die BU gar nicht so greift, wie sie sollte. Lasst Euch in jedem Fall ausführlich bei einem Versicherungsmakler beraten vor einem Abschluss. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dich ab, falls du durch Krankheit, Verletzung oder durch Psyche nicht mehr deinem Job nachgehen kannst. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass du bereits berufsunfähig bist, wenn du 50% deiner vorgegebenen Stunden nicht mehr malochen darfst, bescheinigt vom Arzt.

Tipp 1: Achte darauf, dass der Punkt abstrakte Verweisung in der BU steckt.

Tipp 2: Je früher du eine BU abschließt, desto günstiger ist sie

 

Zum Thema Altersvorsorge werde ich nochmal einen ausführlichen Blogeintrag schreiben.

Fazit: Sicher dich gegen alle großen Risiken und existenzbedrohenden Schadensfälle ab und verzichte auf unnötige Versicherungen, die du nicht brauchst!

 

Liebe Grüße

Casper Skagen

Erster Blogbeitrag

Moin aus Hamburg. Kurz zu meiner einzigartigen Persönlichkeit.

Ich heiße Casper Emil Skagen, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg.

Im Jahre 2008 habe ich mein Abitur in Schleswig gemacht. Es war das  zweit schlechteste Abitur in meinem Jahrgang. Aber dafür, dass ich nicht fürs Abi gelernt habe, war es ok. Danach musste ich dank meiner Eltern irgendetwas studieren. Was studiert fast jeder junge Mann? Richtig, Betriebswirtschaftslehre. Ich bin also nach Kiel gezogen und habe BWL studiert und das 4 Semester. Ein sehr trockenes und langweiliges Studium endete im Sommer 2011. Es folgten Praktika in München als Finanzberater, in Husum als Immobilienmakler bis ich schließlich Verkäufer bei Jack & Jones wurde in Flensburg, Schleswig und weiteren Stationen im Norden von Deutschlands. Es waren sehr witzige und aufschlussreiche Jahre für mich. Doch ich war schnell unterfordert und wusste, dass ich mit meinem Einkommen als Verkäufer kein reicher Mann werde. Zudem wird man als Verkäufer schnell abgestempelt und fühlt sich degradiert von einigen Bevölkerungsschichten. Daher kam ich auf die glorreiche Idee ein weiteres Studium zu beginnen. Mein Vater hatte zu diesem Zeitpunkt mit mehrere Bekannten ein Fitnessstudio eröffnet und ich war Teil des Teams. Ich entschloss mich ein duales Studium in Hamburg zu beginnen. Der Studiengang hieß Fitnessökonomie und irgendwie habe ich Anfang diesen Jahres meinen Bachelor bestanden. Ähnlich schlecht wie mein Abitur, aber was haben meine Eltern auch anderes erwartet?! Ich hatte wieder nicht gelernt und habe mich wie immer irgendwie durchgemogelt.

Was fange ich nun mit einem Bachelor in Fitnessökonomie an? Gar nichts! Die Angebote einen Discounter im Fitnessbereich zu leiten, habe ich schnell abgelehnt und stand nun quasi dort, wo ich 2008 nach meinem Abitur war.

Meine Leidenschaft war immer die Börse, Fitness und Fussball. Doch wie kann ich mit meiner Leidenschaft mal eine Familie ernähren? Welche Arbeit bringt mir Spaß und zudem ein schönes Einkommen? Fragen über Fragen und die eine Antwort auf die Frage habe ich bis heute nicht. Aber ich habe mittlerweile eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß bereitet und mit der ich Menschen begeistern und helfen kann.

Warum ich diesen Blog schreibe hat selbstverständlich auch mit meiner Arbeit zu tun. Ich möchte viele Menschen erreichen und Ihnen ein Stück weit die Augen öffnen bezüglich der Finanz- und Fitnesswelt. Leider wird das Thema Finanzen weder in der Schule noch in der Uni gelehrt, was ich persönlich äußerst fragwürdig halte.

Welche Versicherungen brauche ich wirklich? Warum ergibt es keinen Sinn mein erspartes Geld auf einem Girokonto/Sparbuch zu lassen? Wie mache ich meine Steuererklärung?

Auch das Thema Fitness hat mich über 14 Jahre beruflich und privat begleitet und als Fitnessökonom verfüge ich über ein ausgeprägtes Wissen und möchte dieses gerne teilen. Warum ist die „nach 18 Uhr nichts mehr essen“ These Blödsinn? Wie ernähre ich mich richtig und wie erreiche ich meine Ziele?

 

Beste Grüße

Casper Skagen